Hier sammeln wir alles, was wir im Gewächshaus gelernt haben – aus unserem WhatsApp-Chat von Februar 2025 bis heute. Einfach auf ein Stichwort klicken.

Anzucht
Zeitplan (bewährt)
  • Oktober/November: Petersilie für das nächste Jahr anziehen.
  • Anfang Januar: Wintersalate, Feldsalat, Asiasalat, Wirsing, Spitzkohl und Kohlrabi vorziehen. Diese Pflanzen brauchen wenig Wärme.
  • Ende Januar: Tomaten, Gurken, Auberginen und Zucchini. Früher lohnt sich nicht: Dann muss zu lange geheizt und täglich gepflegt werden.
  • Februar: Dill, Ende Februar Petersilie, Schnittlauch, einjähriger Beifuß.
  • März/April: Dill und Koriander, danach monatlich nachsäen.
  • Mai: Die Anzucht kommt in die Beete.
  • Juni: Vorkultur für die Sommerbeete, z. B. Mairübe, Buschbohne, Mangold, Fenchel, Rote Bete. Salat im Juni besser nicht säen, im Sommer klappt er schlecht. Stattdessen Mairübe nehmen.
  • Juli/August: Endivie, Zichorie und Zuckerhut für den Herbst.
Anzuchthaus
  • Es braucht einen sonnigen Platz. Unser erster Standort war zu schattig, dort gab es nur abends Sonne.
  • Ein Foliendach statt eines festen Dachs gibt mehr Licht.
  • Beheizt auf 15–17 °C. Wärmelampen und Heizmatten sind vorhanden.
  • Lüften: tagsüber öffnen, abends schließen.
  • Teppichreste dienen als Unterlage, auf dem Tisch liegt Folie.
Gießen in der Anzucht
  • Nicht täglich gießen, sondern nur, wenn die Erde trocken ist. Lieber leicht feucht halten als nass.
  • Tomaten-Jungpflanzen alle 2–3 Tage gießen.
  • Bei Sonne braucht die obere Reihe täglich Wasser, bei Hitze die ganze Anzucht mehr.
  • Eine Idee zur Arbeitserleichterung: Anzuchtwannen mit Kapillarmatte. Wasser in die Wanne geben, das hält 3–5 Tage.
Pikieren und Umsetzen
  • Die ersten Keimlinge nach etwa 2 Wochen in Einzeltöpfchen setzen.
  • Salat und Basilikum am besten gleich vereinzelt säen, also einzeln in Töpfe oder Saatplatten.
  • Auberginen erst ins Beet setzen, wenn die Wurzeln unten fast aus dem Topf wachsen.
  • Möhren und Pastinaken nicht vorziehen, sondern direkt ins Beet säen.
  • Gegen Tierfraß an frischen Saaten (2025 bei Zucchini und Melonen): Samen in kleinere Gefäße säen und abdecken.
Erde
  • Spezielle Anzuchterde für die Aussaat verwenden, normale Erde erst zum Umtopfen.
  • Gesiebte Komposterde ist zu nährstoffreich für die Anzucht und gehört aufs Beet.
Dokumentation
  • Im Anzuchtheft (DIN A5) notieren: was, wann, wie viel und für wen.
  • Für die Bio-Kontrolle wird bei der Aussaat auch das Samengewicht notiert.
Herbst- und Wintergemüse
  • Ende Juli: Batavia, Zuckerhut und Kopfsalat vorziehen, Pflücksalat direkt säen.
  • August: Spinat, Mangold, Pak Choi, Feldsalat, Brokkoli und Chinakohl. Jetzt ist auch die Zeit, neue Erdbeeren zu setzen.
  • September: Feldsalat vorziehen, Spinat ins Beet setzen. Rübstiel und Barbarakraut (Winterkresse) vorziehen. Knoblauch stecken.
  • Für späte Ernten gilt: Bis etwa Mitte August säen bzw. pflanzen, mit schnellen Herbstsorten und eventuell Vlies- oder Folienschutz. Spätere Versuche lohnen sich trotzdem.
  • Junge Anzucht ist im Herbst bei Schnecken sehr beliebt. Abends in eine geschlossene Box oder einen Hochbeetaufsatz stellen.
  • Was gerade gesät werden kann, zeigt die Übersicht „Aktuelle Saaten“ bei Bingenheimer.
Bepflanzung – Pflanzen von A bis Z
Artischocke

Bekommt gern Blattläuse. Dagegen Brennnesselsud sprühen.

Aubergine

Im Zickzack pflanzen, nicht in parallelen Reihen. Die unteren Blätter entfernen. Sie ist reif, wenn sie sich leicht eindrücken lässt. Gegen Blattläuse befallene Blätter abschneiden, danach treibt die Pflanze gut nach. Im Herbst kommen die Pflanzen auf den Kompost.

Basilikum

Wächst gut zwischen den Tomaten. Direkt einzeln in Töpfe säen und pikieren. Viel davon zu Pesto verarbeiten oder trocknen. Heiliges Basilikum wächst bei uns ebenfalls gut.

Bohnen

Stangenbohnen

Regelmäßig ernten, dann wachsen neue nach. Reif sind sie, wenn sie beim Durchbrechen glatt und saftig brechen. Sie werden mit Hülse gegessen. Wenn sie zu hoch wachsen, wieder nach unten lenken.

Buschbohnen

Nicht hochbinden. Reihenabstand 50 cm. Furchen vor dem Setzen wässern.

Dicke Bohnen und Erbsen

Im Winter direkt ins Beet säen.

Edamame

Im Mai säen, Ernte ab September. Sehr lecker!

Brokkoli

Verträgt keine Hitze, dann bildet er keinen Kopf. Deshalb im April setzen, damit er vor Juni fertig ist, oder im August für eine Herbsternte. Alle 3 Wochen düngen, z. B. mit Brennnesselsud. Die Blätter lassen sich wie Kohl zubereiten.

Chili & Paprika

Im Zickzack pflanzen. Thymian passt gut dazu. Schnecken fressen gern an Paprika, dagegen hilft Tagetes. Im Herbst kränkeln die Pflanzen: Unreife Früchte ernten und nachreifen lassen, sie halten 3–5 Wochen. Ideen zur Verarbeitung: Chilisalz, Chiliöl, Chili-Honig-Soße, eingelegte Chilis.

Endivie, Zuckerhut, Zichorie

Im Juli/August für den Herbst vorziehen. Vor dem Auspflanzen etwas größer werden lassen.

Erbsen

Ab Januar direkt ins Beet säen, z. B. dorthin, wo vorher Auberginen standen. Als Kletterhilfe eignet sich Maschendraht. Dazwischen passen Möhren und Radieschen.

Erdbeeren

Lassen sich über Ableger vermehren, diese feucht halten. Neue Pflanzen am besten im August setzen.

Feigen

Ab Ende Juni reifen täglich Früchte. Vorsicht beim Ernten und Schneiden: Der weiße Milchsaft reizt Haut und Augen stark. Sofort mit viel kaltem Wasser abwaschen. Die Bäume brauchen nur etwa 2-mal pro Woche Wasser. Rechtzeitig zurückschneiden, damit sie nicht gegen die Scheiben drücken. Ideen zur Verarbeitung: Feigensenf, Feigenchutney, Feigendip, getrocknete Feigen.

Fenchel

Wächst gut zwischen Tomaten. Bei Hitze schießt er und wird hart, deshalb rechtzeitig ernten. Pflanzen, die bis Juli keine Knolle haben, bilden auch keine mehr. Aus dem Fenchelkraut lässt sich Pesto machen.

Gurken

Mögen keine pralle Sonne, ein Platz im Halbschatten ist besser. An einer Schnur mit Stab hochleiten und Seitentriebe schneiden. 2026 war eine Rekordernte (eine Gurke wog 2,7 kg). Daraus lassen sich Einlegegurken machen.

Himbeeren
  • Die beste Pflanzzeit ist Oktober/November.
  • Für das Gewächshaus wird z. B. die Sorte ‚Polka‘ empfohlen.
  • Himbeeren mögen Luft und etwas Durchzug, z. B. als Hecke zwischen zwei Feldern.
  • Nach dem Pflanzen gut gießen, sonst vertrocknen sie beim Anwachsen.
Hopfen

Anfang August unten zurückschneiden.

Kartoffeln

Gekeimte Kartoffeln in Pflanzsäcke setzen und mit Universalerde anhäufeln.

Knoblauch

Im Herbst stecken und kaum gießen. Nach der Ernte putzen und mindestens 2 Wochen trocken und schattig aufhängen.

Kohl (Weißkohl, Wirsing)

Darf bis zum Frost stehen bleiben und reift dann besser aus. Geernteten Kohl nicht im Gewächshaus lagern, sonst fressen die Mäuse daran. Auf dem Acker Disteln entfernen und dabei Handschuhe tragen.

Kohlrabi

Im Gewächshaus schwierig wegen des Kohlweißlings, draußen geht es besser.

Kürbis

Die gemusterten kleinen Kürbisse (Sweet Dumpling) sind essbar.

Mangold

Zusammenbinden. Ein Versuch mit Aussaat aus getrockneten Blüten läuft.

Melonen

Hochbinden, dazu Haken mit Kordel am Metallträger befestigen. Beikraut und faule Blätter regelmäßig entfernen.

Möhren & Pastinaken

Direkt säen, das klappt besser als Vorziehen. Wenn sie zu dicht stehen, vereinzeln und in Reihen umsetzen. Pastinaken sind 2025 nicht gekeimt.

Neuseeländer Spinat

Kann noch Ende November gepflanzt werden und überwintert.

Pak Choi

Im Spätsommer. Ein Test läuft, ob Direktsaat oder Vorziehen besser klappt.

Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch

Wachsen immer wieder nach. Dill verträgt keine pralle Sonne, Petersilie schon.

Physalis

Wachsen gut.

Portulak & Postelein

Abschneiden und mitsamt Blüte essen. Postelein ist einjährig, der Wurzelrest kommt auf den Kompost.

Radieschen

Eignen sich als schnelle Vorkultur, z. B. vor Paprika.

Rhabarber & Rote Bete

Haben die Hitze 2026 nicht gut vertragen. Die Rote Bete wurde hart statt groß.

Rosmarin

Im Herbst nur alle 3 Wochen gießen. Rosmarinkäfer absammeln (siehe Schädlinge).

Rucola

Wuchert stark. Am besten auf ein eigenes, begrenztes Beet setzen.

Salat

Mindestens 40 cm Reihenabstand, das erleichtert die Ernte. Gut nach Bohnen setzen. Für Salat im Januar/Februar die Folien-Gewächshäuser im Herbst wieder aufbauen. Bewährte Sorten im Spätsommer und Herbst: Batavia, Kopfsalat, Pflücksalat, Eichblatt, Romana, Zuckerhut und Endivie. Wer eigene Samen gewinnen möchte, lässt einzelne Pflanzen blühen. Nach der Blüte dauert es etwa 3–5 Wochen bis zur Samenreife.

Salbei

Im März die toten Äste schneiden, dann hat der Neuaustrieb Platz.

Spinat

Ist ein Mittelzehrer und wirkt auch als Gründüngung. Im Spätsommer ins abgeerntete Gurkenbeet setzen, vorher etwas Kompost einarbeiten.

Steckzwiebeln, Lauchzwiebeln, Lauch

Steckzwiebeln im Abstand von 10 cm setzen, 20 cm zwischen den Reihen. Das obere Drittel bleibt sichtbar. Wenig gießen. Lauchzwiebeln nicht zwischen Tomaten pflanzen.

Stielmus

Anfang Oktober 2026 haben wir in Feld 19 eine Reihe Stielmus gesetzt, zusammen mit einer Reihe Knoblauch. Stielmus (Rübstiel) wächst schnell und wird als Blattgemüse geerntet, solange die Stiele noch zart sind.

Tomaten
  • Reihenabstand etwa 1 m, entsprechend den Streben an der Decke.
  • Beim Pflanzen Schafwollpellets und abgelagerten Pferdemist in die Reihen geben.
  • Alle 2 Tage ausgeizen und hochbinden. Die Schnur nicht zu dünn wählen, 1 mm reißt.
  • Laufend die roten Früchte ernten.
  • Tomaten nicht in den Kühlschrank legen.
  • Grüne Tomaten im Herbst dunkel nachreifen lassen, bei mindestens 18 °C und nicht auf Stroh (Mäuse!).
  • Ab Mitte September nicht mehr gießen.
  • Im Spätherbst die Pflanzen entfernen und die Seile aufwickeln.
Zitronenverbene

Für die Ernte auf die Länge der weißen Kisten kürzen und locker im Trockenschrank trocknen. Für den Winter nur die dünneren Zweige schneiden. Sonnenflecken auf den Blättern sind harmlos.

Zucchini

Laufend ernten. Nur alle 3–4 Tage gießen, vorher mit dem Finger prüfen, ob die Erde trocken ist.

Bewässerung
Wann gießen
  • Morgens vor 9 Uhr (spätestens 11 Uhr) oder abends ab 17 Uhr, wenn die Sonne tiefer steht.
  • Im Herbst nur morgens gießen, damit bis zum Abend alles abtrocknet. Das hält die Schnecken fern.
  • Bei Wärme jeden zweiten Tag gießen, bei Sonne täglich, über 25 °C eventuell zweimal am Tag.
  • Bei kühlem, bewölktem Wetter genügt deutlich weniger.
Wie viel
  • Für Tomaten reicht eine große Gießkanne für etwa 4 Pflanzen. Das hält rund 2 Tage.
  • Kleine Töpfe trocknen schneller aus als große Beete.
  • Die gesamte Erde im Gewächshaus auch ohne Pflanzen feucht halten, damit das Bodenleben arbeitet.
  • Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf zusammen setzen.
Unterschiedlicher Bedarf
PflanzeWie oft gießen
Rosmarin1× pro Woche, im Herbst alle 3 Wochen
Feigenetwa 2× pro Woche
Zucchinialle 3–4 Tage
Knoblauch, Steckzwiebelnkaum
Gründüngungmäßig feucht
Achtung, heißes Wasser

Im Sommer kommt das Wasser zunächst sehr heiß aus dem Schlauch. Erst auf Wege oder auf den Kompost laufen lassen, bis es kühl ist. Kommt Schaum oder Gummigeruch aus der Leitung, das Wasser 1 Minute laufen lassen.

Tropfbewässerung (seit 2026)
  • Vier Felder sind mit Perlschläuchen ausgestattet. Ein Bewässerungscomputer gießt sie täglich.
  • Verstopfte Perlschläuche: Den Schlauch auf ganzer Länge durchkneten, den Stöpsel am Ende abnehmen und durchspülen.
  • Den Endstopfen der Perlschläuche ab und zu prüfen. Er kann sich lösen, dann läuft das Wasser ungenutzt heraus.
  • Alte Schläuche werden porös. Lecks lassen sich mit Klebeband nur notdürftig flicken.
  • Dichtungen in verschiedenen Größen vorrätig halten.
  • Den Haupthahn der automatischen Bewässerung immer offen lassen, alle anderen Hähne nach dem Gießen schließen. Löst sich nachts ein Schlauch, steht sonst alles unter Wasser.
Lüftung

Die Lüftung Ost/West steht auf Automatik. Wird sie wegen Regen ausgeschaltet, unbedingt wieder auf Automatik stellen, sonst entsteht feucht-warme Luft und damit Schimmelgefahr.

Feuchtigkeit speichern

Schafwolle rund um die Tomaten hält die Feuchtigkeit.

Bodenverbesserung & Düngung
Dünger, die wir nutzen
  • Schafwollpellets in die Reihen bei Tomaten und anderem Langzeitgemüse.
  • Flüssiger Tomatendünger (Bio, z. B. Oekohum) für Tomaten, Auberginen und Paprika.
  • Pferdemist mit Kompost und Erde mischen. Wichtig: Der Mist muss vorher lange genug liegen, frischer Mist ist zu „scharf“.
  • Wurmtee aus dem Wurmkompost ist ein sehr starker Flüssigdünger, z. B. für Fenchel.
  • Brennnesseljauche wirkt als Dünger. Alter Sud kann aufs Beet.
  • Urgesteinsmehl in den Boden einarbeiten.
  • Keine Hornspäne: Sie enthalten viel Stickstoff und ihre Herkunft ist oft unklar.
  • Erlaubte Mittel stehen in der FiBL-Betriebsmittelliste bzw. der Positivliste für Kleingärten.
Boden aufbauen mit Pappe (Testfeld)
  1. Das Feld umgraben.
  2. Bodenverbesserer oder Mist darauf verteilen und wässern.
  3. Wellpappe auflegen und wieder wässern.
  4. Eventuell eine Schicht Erde darüber geben.
  5. 3–4 Wochen täglich feucht halten, dann bepflanzen.
Gründüngung im Herbst
  • Zottelwicke, Winterleguminosen, Wickroggen und Waldstaudenroggen säen.
  • Die ersten 2–3 Wochen gut feucht halten, danach mäßig.
  • Versuch 2026/27: Wir vergleichen, wie die Felder mit Kompost und wie sie mit Gründüngung überwintern.
  • Anleitung: Gründüngung aussäen – wie es gelingt
Mulch und Abdeckung
  • Holzspäne in die Pflanzrillen geben. Auf dem Acker ist der Kohl dadurch trotz Trockenheit gut gewachsen.
  • Bohnen und Neuausaaten mit Häckselgut abdecken und andrücken.
  • Laub im Herbst liegen lassen. Es wärmt den Boden und Insekten finden darin Schutz.
  • Die Blätter der Bäume und Bananen dienen im Herbst als Abdeckung und kommen im Frühjahr auf den Kompost.
Wege begrünen
  • Häckselgut 1–2 Monate auf den Wegen liegen lassen und wässern. Danach abräumen und Klee säen.
  • Rotklee wächst etwas höher als Weißklee.
  • Eine Mulchmatte unter dem Klee macht den Weg ebener. Sie wird mit Heringen fixiert.
  • Der Klee braucht viel Wasser. Sanft gießen, damit die Saat nicht weggespült wird.
  • Ein Holzbalken verhindert, dass der Klee in die Beete wächst.
Belasteter Boden

Flächen, auf denen lange Material gelagert wurde, brauchen erst Bodenaufbau. Gut eignet sich eine Wildblumen- und Kräuterwiese.

Ernte & Verarbeitung
  • Fair verteilen: Jede Partei hat eine beschriftete Kiste im Kühlschrank. Bei knappen Sorten führen wir eine Strichliste. Wer zuletzt nichts bekommen hat, ist als Nächstes dran.
  • Tomaten kommen in Schüsseln außerhalb des Kühlschranks.
  • Wer verreist, sagt Bescheid, damit der eigene Anteil nicht verdirbt.
  • Den Kühlschrank nicht zu kalt einstellen, sonst frieren Tomaten und Fenchel an.
  • Trocknen: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Olivenkraut, Zitronenverbene, Feigen, Apfelringe und Tomaten. Tomaten trocknen frisch geerntet besser als aus dem Kühlschrank. Für getrocknete Kräuter Gläser mitbringen.
  • Weitere Rezeptideen: Basilikum- und Fenchelpesto, Sugo, Feigensenf, Feigenchutney, Chiliöl, Chilisalz, Einlegegurken, Kohleintopf, Auberginen-Sommersugo.
  • Weiße Maulbeeren: Eine Plane unter den Baum legen und leicht rütteln.
  • Granatäpfel aus dem Gewächshaus sind essbar.
  • Szechuanpfeffer: Ernte im August/September, danach trocknen.
Hühner
Unsere Hühner

Seit Juni 2026 leben vier Hennen bei uns: Mira, Angelika, Gudrun und Beate. Zur Wahl standen Schwedische Blumenhühner und New Hampshire. Für größere Eier haben wir uns gegen Zwerghühner entschieden. Das erste Mini-Ei kam am 22. Juli 2026, inzwischen legen sie meist 3 Eier am Tag.

Einrichtung von Stall und Gehege
  • Den Stall schrubben, schleifen und innen wie außen mit Anti-Milben-Kalkfarbe streichen.
  • Sitzstangen und ein Kotbrett einbauen. Für 3–4 Hennen reicht 1 Legenest. Ein Trennbrett darin hilft, damit sich zwei ungestört fühlen.
  • Eine Sandschale bzw. ein Sandbad einrichten. Den Sand trocken halten, in nassem Sand baden die Hühner nicht.
  • Zaun mit 1,20 m Höhe. Schatten schaffen mit Sonnensegeln.
  • Löcher, die die Hühner unter dem Netz durchbuddeln (z. B. zu den Bananen), gleich wieder schließen.
  • Ein Zweitgehege ohne Nester nebenan ist praktisch, z. B. für Glucken. Es wird mit einem Netz überdacht.
Tägliche Versorgung
  • Morgens bis spätestens 10 Uhr Futter und frisches Wasser geben, nachmittags noch einmal nachsehen.
  • Ab 19/20 Uhr darf kein loses Futter, Obst oder Gemüse mehr herumliegen, sonst kommen Ratten. Reste abends wegwerfen.
  • Die Hühner gehen abends von selbst in den Stall.
  • Am besten hat jede Partei einen festen Wochentag und trägt sich in den Kalender ein, morgens und nachmittags getrennt. Die anderen füllen die Lücken.
  • Die Versorgung lässt sich gut mit dem Gießen verbinden.
Stall sauber halten
  • Den Kot täglich entfernen. Dafür gibt es eine Schaufel mit Löchern, das Streu fällt durch.
  • Das Einstreu komplett wechseln etwa alle 2–4 Wochen. Fester Turnus: jeder 1. Dienstag im Monat, der Termin steht im Kalender.
  • Das Stroh in den Legenestern alle 1–2 Wochen tauschen, vor allem wenn gegluckt wird. Sonst steigt die Milbengefahr.
  • Feines Einstreu hat sich besser bewährt als grobes.
Futter & Leckerli
  • Futterautomat mit Trittklappe: In der Eingewöhnung kein Futter in die Kellen geben. Etwa 3 Tage einen Stein auf die Klappe legen, damit sie offen bleibt, dann einen leichteren und schließlich gar keinen mehr. Ist die Öffnung zu klein, die Feder nachstellen. Kommt unten zu wenig an, die Klappe leicht rütteln.
  • Futter und Streu trocken lagern, in geschlossenen Behältern aus Plastik und im Winter im Schrank. Eine feuchte Tüte reißt und das Futter verdirbt.
  • Leckerli in Maßen: Wassermelone nur bei großer Hitze und nicht täglich. Am besten eine halbe Melone hinlegen, an der sie herumpicken können. Bei Grünzeug, Gurken und Tomaten sind wir vorsichtig geworden, weil die Hühner danach Durchfall hatten.
  • Keinen Salat extra kaufen, im Gewächshaus wächst genug.
  • In der Mauser (Herbst) täglich etwas getrocknete Insekten füttern.
  • Raupen aus dem Gewächshaus fressen sie gern, ebenso die Larven der Rosmarinkäfer. Die Käfer selbst mögen sie nicht.
Bei Hitze
  • Hühner trinken kein warmes Wasser. Das Wasser mindestens 2× am Tag tauschen. Im Kühlschrank stehen dafür Flaschen mit kaltem Wasser für den Trog. Danach die Flaschen gleich wieder auffüllen und zurückstellen.
  • Gefrorene Flaschen oder Eiswürfel ins Gehege legen, gefrorene Wassermelone als Abkühlung.
  • Den Boden im Gehege befeuchten, aber nicht den Sand.
  • Bei Hitze legen die Hühner weniger oder an kühleren Orten.
Eier suchen

Nicht alle Eier landen im Nest. Gefunden haben wir sie schon im Kompost, unter dem Stall und in den Brennnesseln bei den Bananen. Also immer kurz rundherum schauen. Die Eier kommen in den Kühlschrank.

Glucken
  • Erkennen: Die Henne bleibt dauerhaft im Nest sitzen, plustert sich auf, schimpft und hinterlässt großen „Gluckenkot“. Sie gluckt auch ohne Ei (Scheinglucke). Das kann immer wieder vorkommen, das sind die Hormone.
  • Vom Nest nehmen: Ein Tuch über den Kopf legen und die Henne dann herunterheben, so bleibt sie ruhig. Die Eier wegnehmen.
  • Eine Glucke frisst und trinkt trotzdem.
  • Was bei uns geholfen hat: Die Glucke tagsüber ins Zweitgehege ohne Nester setzen. Abends darf sie zu den anderen in den Stall, dann den Stall schließen und morgens wieder öffnen. Das mindestens 3 Tage durchziehen.
  • Ein Käfig als Alternative muss unten offen und hell sein. Weite Gitterstäbe am Boden sind ungünstig, weil die Henne dann nicht gut stehen kann.
  • Nicht mit Wasser versuchen.
Freigang im Gewächshaus
  • Im Herbst dürfen die Hühner zeitweise frei im Gewächshaus laufen. Sie sind das beste Mittel gegen Raupen.
  • Achtung: Sie fressen auch Pak Choi und Paprika.
  • Zurück ins Gehege: Die Hühner bleiben meist zusammen. Ruhig hinter ihnen hergehen und sie Richtung Gehege lenken, oder sie mit Insekten locken.
Gesundheit
  • Durchfall oder ein stärkerer Geruch im Stall: beobachten und überlegen, was es Neues zu fressen gab.
  • Bilsenkraut ist für Hühner giftig, vor allem die Samen. Im Gehege vor der Samenbildung ausreißen.
  • Eine Landtierärztin in Gleuel macht auch Hausbesuche, den Kontakt hat Stella.
Rangordnung

Es gibt eine dominante Henne, die anderen werden manchmal vom Futter verdrängt. Ein Futterautomat oder mehrere Futterstellen helfen.

Kompost
  • Den Kompost zerkleinern, wenden und neu aufschichten. Zwei Haufen mit Sichtschutz anlegen.
  • Nassen Grünschnitt nicht häckseln, er verstopft den Häcksler.
  • Gesiebte Komposterde in eigenen Behältern aufbewahren. Sie ist Dünger für die Beete, aber keine Anzuchterde.
  • Unkrautsamen abtöten: Gesiebte Erde auf einer Unterlage ausbreiten, wässern und wenden, bis die Samen gekeimt und abgestorben sind. Erst danach auf die Beete bringen.
  • Nicht auf den Kompost: Wolfsmilch (separat entsorgen oder verbrennen), Berufkraut mit Wurzel (Restmüll), Pflanzenteile mit Grauschimmel oder Pilzbefall (Hausmüll).
  • Auf den Kompost dürfen Tomaten- und Auberginenpflanzen nach der Saison, das Winterlaub der Bananen im Frühjahr und Postelein-Wurzeln.
Kräuter & Trocknung

Unsere Kräuter wachsen zwischen dem Gemüse, in Töpfen und in eigenen Beeten. Viele davon trocknen wir für Tee, Küche und Vorrat.

Basilikum
  • Wächst prima zwischen den Tomaten, im Sommer auch in Hochbeeten.
  • Am besten direkt einzeln in Töpfe säen. Im Mai pikieren.
  • Laufend ernten, frisch zu Pesto verarbeiten oder trocknen. Getrocknet lässt es sich auch zu Basilikumpulver mahlen.
  • Heiliges Basilikum (gerippte Blätter) wächst bei uns ebenfalls gut.
Rosmarin
  • Wenig gießen: im Sommer etwa 1× pro Woche, im Herbst nur alle 3 Wochen.
  • Rosmarinkäfer und ihre Larven regelmäßig absammeln (siehe Schädlinge).
  • Abgeschnittenen Rosmarin trocknen, zum Kochen oder zum Verräuchern. Große Mengen lassen sich in einem Bigpack lagern.
  • Blatt- und Astpflege im Frühjahr.
Salbei & Ananassalbei
  • Im März die toten Äste schneiden, dann hat der Neuaustrieb im April Platz.
  • Ananassalbei übersteht den Winter nur in den aufgebauten Folien-Gewächshäusern.
Thymian
  • Sandthymian vorziehen und die Anzucht gut feucht halten.
  • Er passt als Nachbar zu Paprika.
  • Getrocknet kommt er in Gläser im Schrank.
Zitronenverbene
  • Zum Ernten die Triebe auf die Länge der weißen Kisten kürzen. Die Kisten nicht zu voll packen und gestapelt in den Trockenschrank stellen, sonst trocknet sie nicht richtig.
  • Im Herbst (Oktober bis Dezember) kräftig zurückschneiden. Für den Winter genügt es auch, nur die dünneren Zweige zu schneiden.
  • Gegen Blattläuse befallene Zweige wegschneiden. Sonnenflecken auf den Blättern sind harmlos.
  • Frisch eignet sie sich wunderbar für Tee.
Minze

Darf gern frisch für Tee mitgenommen werden. Sie breitet sich stark aus und sollte nicht direkt neben Hopfen oder Gurken stehen.

Petersilie, Dill, Koriander, Schnittlauch
  • Petersilie schon im Oktober/November für das nächste Jahr anziehen, eine zweite Aussaat Ende Februar. Sie verträgt Sonne.
  • Dill und Koriander im März/April säen, dann monatlich nachsäen. Dill mag keine pralle Sonne.
  • Petersilie, Koriander und Schnittlauch wachsen nach dem Schneiden immer wieder nach.
  • Geschnittenen Schnittlauch in einem feuchten Tuch im Kühlschrank aufbewahren.
Weitere Kräuter im Gewächshaus
  • Lavendel: Stecklinge im September in der Anzucht bewurzeln lassen.
  • Einjähriger Beifuß: Samen sammeln und im Februar säen.
  • Szechuanpfeffer: Ernte im August/September, danach trocknen.
  • Olivenkraut, Currykraut, Liebstöckel, Balsamraute und Wiesensalbei wachsen ebenfalls bei uns.
  • Für eine bessere Übersicht stellen wir Kräuterschilder auf.
Kräuter trocknen
  • Trockenschrank in der Küche: Für Zitronenverbene, Rosmarin, Thymian und Basilikum. Die Kräuter locker auf die Gitter oder in Kisten legen, nicht stapeln und nicht zu voll packen.
  • Dörrautomat: Für Feigen, Apfelringe und Tomaten. Apfelringe brauchen etwa 2–3 Tage. Frisch geerntete Tomaten trocknen besser als solche aus dem Kühlschrank.
  • Chilis: Lassen sich auch im Airfryer trocknen und danach zu Chilisalz oder Chiliöl weiterverarbeiten.
  • An der Luft: Knoblauch geputzt mindestens 2 Wochen trocken und schattig aufhängen. Brennnesselblätter, Mangold- und Spinatblüten (für Saatgut) sowie Mohnkapseln auf dem Tisch trocknen lassen.
  • Aufbewahren: Getrocknete Kräuter in beschriftete Gläser füllen und in den Schrank stellen. Wer etwas braucht, darf sich bedienen. Für Rosmarin große Gläser verwenden. Leere Gläser bitte mitbringen.
Destillieren
  • Seit August 2026 destillieren wir im Gewächshaus Kräuter. Den Anfang machte frischer Rosmarin.
  • Lavendel gibt besonders viel ätherisches Öl. Es setzt sich in der ersten Flasche deutlich sichtbar ab.
  • Die Proben (Fläschchen) stehen im Kühlschrank. Wer mag, riecht daran und trägt seinen Eindruck in die Tabelle ein.
  • Rund um die Destille stehen Mangold und Kräuter. Beim Gießen bitte mitwässern.
Planung & Mischkultur
  • Die Fruchtfolge mit Vor-, Haupt- und Nachkultur sowie Stark- und Mittelzehrer beachten.
  • Bewährte Nachbarn: Tomaten mit Basilikum, Fenchel oder Sellerie. Erbsen mit Möhren und Radieschen. Paprika mit Thymian.
  • Schlechte Nachbarn: Lauchzwiebeln zwischen Tomaten.
  • Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf zusammen setzen, das ist wichtig für die Tropfbewässerung.
  • Beetplan und To-do-Liste hängen laminiert an der Tafel. Was erledigt ist, wird gleich ausgestrichen.
  • Hilfreiche Links: Mischkultur · Anbauplanung mit Fruchtfolge · FiBL-Betriebsmittelliste
  • Ideen für mehr Schatten im Sommer: Schnellwachsende Kletterpflanzen über freien Flächen, z. B. Trompetenblume (Campsis), Kiwi oder eine Weinrebe wie die Erdbeertraube. Kiwis tragen aus Samen gezogen erst nach Jahren Früchte, größere Pflanzen aus der Gärtnerei sind schneller. Ebenfalls im Gespräch: ein Kakibaum.
Saatgut
  • Bezugsquellen: Bingenheimer Saatgut (Demeter) und bio-saatgut.de.
  • Vor dem Nachbestellen erst den Bestand prüfen. Wir haben viel vorrätig, das auf Keimfähigkeit geprüft werden sollte.
  • Der Bestand ist in einer Excel-Liste erfasst. Leere Tüten in das Kästchen auf dem Anzuchttisch legen, damit die Liste aktuell bleibt.
  • Eigene Samen gewinnen: Spinat- und Mangoldblüten trocknen lassen.
  • Zulu-Salat keimt schlecht.
  • Salatsamen: Nach der Blüte die Pflanze noch etwa 3–5 Wochen stehen lassen.
Schädlinge & Krankheiten
ProblemErkennenWas hilft
Blattläuse (Auberginen, Artischocke, Zitronenverbene)Kolonien an TriebenBefallene Triebe abschneiden. Brennnesselsud: 2 Handvoll Brennnesseln mit Wasser übergießen, 12 h ziehen lassen und sprühen. Bei Befall immer frisch ansetzen. Wespen fressen Blattläuse!
Rosmarinkäfer und ihre LarvenMetallisch glänzende KäferAbsammeln und in Seifenwasser geben (Glas beschriften). Notfalls Neemöl, das ist bienenfreundlich.
Weiße FliegeKleine weiße Fliegen an Tomaten und KohlGelbtafeln aufhängen, aber nicht zu lange, sonst fangen sie auch Bestäuber. Brennnesselsud alle 1–2 Tage. Kohlblätter vor dem Kochen in Salzwasser legen.
KohlweißlingEier und Raupen am KohlEier absammeln und Sud aus Tomaten-Geiztrieben sprühen. Kohlrabi besser draußen anbauen.
EulenraupenFraß nachts an Keimlingen, Malve und Disteln, Kot und GespinstAbsammeln, befallene Teile wegschneiden. Die Raupen bekommen die Hühner.
SchneckenFraß an Paprika und JungpflanzenNur morgens gießen, Tagetes pflanzen.
Mäuse & RattenLöcher, angefressene Anzucht und MangoldKein Gemüse, Obst oder Futter offen liegen lassen. Kohl und Tomaten nicht auf Stroh lagern.
GrauschimmelGrauer PelzKommt von hoher Luftfeuchtigkeit und schlechter Belüftung. Befallenes in einer Tüte in den Restmüll geben und gut lüften.
Mehltau / Pilz (Wollmispel, Feige)Weißer BelagBefallene Teile entfernen und weniger gießen. Morgens gießen, ohne die Blätter zu benetzen. Neemöl alle 7 Tage auf die Blattunterseiten sprühen. Als Übergang Milch mit Wasser sprühen.
Weißschimmel auf der ErdeWeißer Flaum im WinterHarmlos, kann entfernt werden, muss aber nicht.
Feigen-SpreizflügelfalterEingerollte, skelettierte Feigenblätter mit GespinstHarmlos, eine Bekämpfung ist nicht nötig.
Motten–Schlupfwespen bestellen, z. B. über die FiBL-Liste.
Brennnesselsud gegen die Weiße Fliege
Teich
  • Die Teichpumpe läuft per Zeitschaltung von 7:00 bis 20:00 Uhr. Mit dem roten Knopf lässt sie sich ausschalten.
  • Bei Hitze wachsen die Algen sehr schnell. Dann das Wasser möglichst laufen lassen und Algen regelmäßig abfischen.
  • Der Eimer neben dem Teich ist zum Algensammeln da – bitte nicht wegräumen.
  • Seit Ende August 2026 wachsen im Teich kleine Pflanzen gegen Algen. Bitte drinlassen, wir schauen, ob sie sich vermehren.
  • Im Sommer sinkt der Wasserstand. Regelmäßig prüfen und Wasser nachfüllen.
Wildkräuter & Beikraut
Diese Wildkräuter dürfen bleiben
  • Franzosenkraut: frisch im Salat.
  • Mariendistel: gut für die Leber.
  • Calendula (Ringelblume): Die Blüten sind essbar.
  • Außerdem Wiesensalbei, Malve, Liebstöckel, Vogelknöterich und Balsamraute.
Diese Pflanzen kommen raus
  • Berufkraut (Feinstrahl): Ist zwar essbar, breitet sich aber stark aus. Mit Wurzel entfernen und im Restmüll entsorgen.
  • Wolfsmilch: Separat entsorgen, nicht auf den Kompost.
  • Bilsenkraut: Sehr giftig. Vor allem aus dem Hühnergehege entfernen.
Beikraut allgemein

Regelmäßig entfernen, besonders bei Mangold, Mairüben, Möhren, Lauchzwiebeln, Melonen und Tomaten.

Jahreslauf im Gewächshaus (Kurzüberblick)
MonatWas zu tun ist
JanWintersalate und Kohl vorziehen. Ende Januar Tomaten und Gurken. Erbsen und Dicke Bohnen direkt säen.
FebAnzucht lüften und alle 2 Tage gießen. Dill, Petersilie, Schnittlauch. Ende Februar Klee auf die Wege säen.
MärSalbei schneiden. Bananenlaub auf den Kompost. Radieschen, Möhren. Tomaten pikieren.
AprTomatenreihen vorbereiten (Pellets, Mist). Ende April Tomaten auspflanzen. Brokkoli setzen.
MaiDie Anzucht kommt in die Beete. Zucchini, Paprika, Gurken, Edamame. Käfer und Läuse kontrollieren.
JunAusgeizen, hochbinden, Hitzeschutz für die Hühner. Ernte von Feigen, Bohnen und Erbsen.
JulHauptsaison bei Tomaten, Auberginen und Zucchini. Fenchel ernten, bevor er schießt. Endivie vorziehen.
AugHopfen schneiden. Szechuanpfeffer ernten. Herbstsalate setzen.
SepTomaten nicht mehr gießen. Spinat, Pak Choi, Erdbeeren pflanzen.
OktGründüngung, Knoblauch, Steckzwiebeln, Feldsalat. Zitronenverbene schneiden. Petersilie vorziehen.
NovTomaten und Chilis abräumen. Grüne Tomaten nachreifen lassen. Neuseeländer Spinat pflanzen. Laub liegen lassen.
DezFolien-Gewächshäuser aufbauen. Kompost umsetzen. Umgraben erst ab Januar.
Allgemeine Tipps & Videos

Hier sammeln wir alles, was zu keinem Stichwort passt – kleine Videos aus dem Gewächshausalltag und allgemeine Tipps.

April 2026
April 2026 – mit dem Gabelstapler
April 2026 – mit dem Gabelstapler
April 2026 – mit dem Gabelstapler
April 2026 – mit dem Gabelstapler
April 2026 – mit dem Gabelstapler
April 2026
April 2026 – Wasser an den Bananen
April 2026 – Wasser an den Bananen
Mai 2026 – Feuertonne
Juli 2026
August 2026
August 2026 – nach dem Starkregen
Oktober 2026 – frisch gepflanzt
Oktober 2026 – frisch gepflanzt